| Neujahrskonzert |
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KREISLER-QUINTETT |
| Almut Frenzel-Riehl, Violine |
| Susanna Laubstein, Violine |
| Miyuki Saito, Viola |
| Bianca Breitfeld, Violoncello |
| Mario Schott-Zierotin (Wien), Kontrabass und Moderation |
| Werke von Johann Strauß (Vater und Sohn), Josef Strauß, Joseph Lanner, Fritz Kreisler u. a. |
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Programm "Wiener Blut"
Johann Strauß (Sohn) (1825-1899)
Wiener Blut. Walzer op. 354
Fritz Kreisler (1875-1962)
Schön Rosmarin
Josef Strauß (1827-1870)
Frauenherz. Polka mazur op. 166
Johann Strauß (Sohn)
Leichtes Blut. Polka schnell op. 319
Joseph Lanner (1801-1843)
Die Mozartisten. Walzer op. 196
Johann Strauß (Sohn)
Annen-Polka op. 117»Schwipslied«
Johann Strauß (Vater) (1804-1849)
Champagnergalopp op.8
Johann Strauß (Sohn)
Rosen aus dem Süden. Walzer op. 388
Carl Michael Ziehrer (1843-1922)
Loslassen! Polka schnell op. 386
Philipp Fahrbach (Sohn) (1843-1894)
Lilliput-Polka op. 20
Der Klapperstorch. Polka schnell op.149
Rund um den Radetzky-Marsch:
»Tinerl-Lied« – alte Wiener Volksweise
Johann Strauß (Vater)
Radetzky-Marsch op. 228
Philipp Fahrbach (Vater) (1815-1885)
Radetzky-Trauermarsch
Johann Strauß (Sohn)
An der schönen blauen Donau. Walzer op. 314
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Das KREISLER-QUINTETT gründete sich im Jahr 2010 und wurde auf Anhieb zu mehreren aufsehenerregenden Konzerten im Rhein-Main-Gebiet engagiert. Unter anderem erspielte es sich einen festen Platz in der Kammermusikreihe der Oper Frankfurt.
Da sofort ein großer gemeinsamer musikalischer und menschlicher Nenner gefunden war, beschlossen die Musiker, auch weiterhin so oft als möglich zusammen zu spielen.
Das international besetzte Ensemble hat sich als Schwerpunkt die Wiener Musik gewählt und bringt dabei immer wieder verborgene Schätze ans Tageslicht.
Dabei eröffnet sich dem Zuhörer die Tiefe der sogenannten „Leichten Muse“.
Eine weitere Spezialität: Gerne werden während des Konzerts launige Anekdoten und Wissenswertes rund um die gespielten Musikstücke, deren Komponisten und historische Zusammenhänge erzählt.
Almut Frenzel-Riehl wurde an der Musikhochschule Köln und anschließend an der Hochschule der Künste in Berlin bei Antje Weithaas und später an der Musikhochschule Luzern bei Sebastian Hamann ausgebildet.
Sie erhielt zahlreiche erste Preise, so beim G.A.M. Duowettbewerb in Lüttich und beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, darüber hinaus einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.
Sie war Stipendiatin der Stiftung „Villa Musica“ und des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Als Konzertmeisterin bzw. Stimmführerin spielte sie im Weltjugendorchester
Jeunesses musicales, in der BR-Orchesterakademie und im Rias-Jugendorchester. Almut Frenzel-Riehl konzertierte in Frankreich, Italien, Russland und Tschechien sowie im gesamten Bundesgebiet. In der Spielzeit 2002/2003 war sie stellvertretende Konzertmeisterin im Philharmonischen Orchester Lübeck.
Seit 2004 ist sie Mitglied des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Darüber hinaus ist sie im Kölner Kammerorchester und in Barock- sowie zeitgenössischen Ensembles tätig.
Susanna Laubstein wurde 1969 im russischen Leningrad (heute St. Petersburg) geboren. Ihre professionelle Ausbildung als Geigerin begann sie im Alter von 15 Jahren – zunächst als Jungstudierende, dann regulär – am Rimski-Korsakow-Konservatorium bei Prof. W. Mazel und Prof. Mark Kommissarov.
1992 kam sie nach Deutschland und schloss ihre Studien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. bei Prof. Edith Peinemann ab.
Ihre
erste Orchestererfahrung sammelte sie als Praktikantin im Orchester des Mariinskij-Opern-
und Ballett-Theaters (1989/90), als Mitglied des
St. Petersburger Kammerorchesters „Kamerata“ (1990-92) und bei der
Sommerakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals (1992), in dessen
Kammerphilharmonie sie in der Spielzeit 1992/93 aufgenommen wurde.
Von 1993 bis 1995 spielte sie regelmäßig im Orchester der Nationen mit.
Nach
jeweils zwei Jahren als Mitglied im Orchester des Theaters Gera
(2. Violinen, 1996-98) und des Stadttheaters Gießen (Stimmführerin, 1999-2001)
ist sie seit 2001 Mitglied der 2. Violinen im Frankfurter Opern- und
Museumsorchester. Aushilfsengagements führten sie auch zu vielen anderen
Orchestern, z.B. den Bamberger Symphonikern, dem Gürzenich-Orchester
Köln
und dem hr-Sinfonieorchester.
Miyuki Saito bekam ihren ersten Violinunterricht im Alter von knapp drei Jahren in ihrem Geburtsort Mitoshi, Japan. Mit 13 Jahren wechselte sie von der Geige zur Viola.
Nach dem Studium bei Prof. Fumiki Asazuma an der Musikhochschule Tokyo setzte sie ihr Studium in Wien bei Prof. Rudolf Streng (ehem. Solo-Bratschist der Wiener Philharmoniker) und bei Prof. Siegfried Führlinger fort.
1984 schloss sie ihr Studium an der Wiener Hochschule mit Auszeichnung ab. Neben ihrem Studium gehörte sie bereits von 1980 bis 1986 als festes Mitglied dem ORF-Sinfonieorchester (RSO Wien) an und 1986 wechselte sie zum Frankfurter Opern- und Museumsorchester.
Seit 2003 wirkt sie regelmäßig als Gast-Solo-Bratschistin bei den Opern-Aufführungen des Tokyo Philharmonic Orchestra in Japan mit und spielt verschiedene Kammermusikbesetzungen in Deutschland, Wien und Japan. Darüber hinaus beschäftigt sie sich erfolgreich mit dem Arrangement von Opern u. a. diversen Stücken für Kammermusikbesetzungen.
Bianca Breitfeld wurde in Heidelberg geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren. Nach einem Vorstudium an der Musikhochschule Mannheim studierte sie bei Prof. Michael Flaksman und an der Musikhochschule Frankfurt am Main bei Prof. Daniel Robert Graf, wo sie
ihre Ausbildung mit dem Konzertexamen abschloss.
Sie rundete ihre Studien durch zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Daniel Shafran, Hans-Christian Schweiker und Frans Helmerson ab. Bianca Breitfeld spielt als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Ensembles wie im Genesistrio, im Trio Dounia, mit dem Ensemble Zeitsprung und den Frankfurter Kammersolisten und widmet sich verschiedenen Zeit- und Stilepochen.
Sie blickt auf Auftritte bei den Maifestspielen in Wiesbaden, bei den Bachtagen“ in Wien, beim Festival Internacional de Musica Camera (Venezuela) und den Darmstädter Tagen für Neue Musik zurück.
Sie ist langjähriges Mitglied der Heidelberger Sinfoniker, des Mannheimer Mozartorchesters und wirkte außerdem bei der Deutschen Kammerphiharmonie Bremen, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester und als Solocellistin bei der Jungen Deutschen Philharmonie mit.
Mario Schott-Zierotin studierte an der Hochschule für Musik in Wien Kontrabass und gleichzeitig an der Universität Wien Musikwissenschaften.
Seit 1983 ist er Mitglied der Wiener Volksoper. Seine Tätigkeit reicht von jahrelangen Mitwirkungen beim RSO-Wien, dem Wiener Kammerorchester, der Wiener Kammerphilharmonie, der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie unter der Leitung des Dirigenten Adam Fischer bis zu zahlreichen internationalen Engagements als Kammermusiker.
Acht Jahre ständiges Mitglied des Festspielensembles des „Carinthischen Sommer“ in Kärnten. Mitwirkung als Gast bei den Moskauer Virtuosen unter Wladimir Spivakov. Mitwirkung bei zahlreichen CD-Aufnahmen – unter anderem als Spezialist für Strauß, Lanner und Fahrbach in der klassischen Quartettbesetzung.
2003 begann er im Wiener Burgtheater seine solistische Karriere u. a. mit den Produktionen „Der Nachtschelm & Das Siebenschwein“. In diesen Stücken trat er auch außerhalb das Wiener Burgtheaters in Österreich und Deutschland auf.
In der Saison 2010/11 ist er auch in seinem Stammhaus – der Wiener Volksoper – in der Produktion „Künstler und andere Tiere“ als Solist zu sehen.
2010 wurde ihm für seine Verdienste als Solist und Kammermusiker vom Österreichischen Bundesministerium für Unterricht und Kunst der Professorentitel verliehen.